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Pressebericht WAZ



Mobile Barbiere im Kommen


Bochum, 22.10.2008, Von Jörg Kolesza

An der Königsallee gibt es einen Friseursalon, in dem keine Kunden bedient werden.
Die Friseurinnen haben aber trotzdem genug zu tun. Sie schneiden zu Hause.

Auch in den Nachbarstä
dten schneiden die Friseurinnen des Mobilen Salons. Chefin Brigitte Knoop nennt sich Mobile Friseurmeisterin. Mobile Friseure brauchen neben Kamm und Schere Einfühlungsvermögen für besondere Kunden. Foto: WAZ, K. Gatzmanga (WAZ) Foto: WAZ, K. Gatzmanga

 
 


Auch in den Nachbarstädten schneiden die Friseurinnen des Mobilen Salons.


Chefin Brigitte Knoop nennt sich Mobile Friseurmeisterin. Mobile Friseure brauchen neben Kamm und Schere Einfühlungsvermögen für besondere Kunden.
Friseurmeisterin Brigitte Knoop betreibt einen "Salon", in dem Kunden nicht frisiert werden.
Für andere wäre das traurig, aber dieser Salon ist ein mobiles Friseurgeschäft.

Jeder muss zwar irgendwann einmal hin, aber manche wollen oder können nicht mehr selbstständig den Gang in den Friseursalon antreten. In genau diese Nische ist der Friseurladen mit Sitz an der Königsallee 16 vor rund drei Jahren gesprungen. "Es gibt Menschen, die Hemmungen haben, zum Friseur zu gehen. Dann kommen wir einfach zu ihnen", erklärt Friseurmeisterin Brigitte Knoop. Das seien etwa Kunden, die übergewichtig sind oder zum Beispiel eine Gesichtsoperation hinter sich haben.

"Hausfriseur", nennt Brigitte Knoop schlicht das Geschäft. "Unsere Kunden erzählen beispielsweise, dass sie sich in einem Laden beobachtet fühlen", sagt die Friseurmeisterin. "Man hat auch das Gefühl, solchen Kunden etwas Gutes zu tun."

Zunächst betrieb die Friseurmeisterin den "Salon" solo. Inzwischen gehören eine Bürokraft und vier erfahrene Friseurinnen dazu. Denn ein Großteil der Klientel sind ältere Menschen. "70 bis 80 Prozent sind Damen, die einen klassischen Frisurstil bevorzugen", erläutert Brigitte Knoop. Den beherrsche heute nicht mehr jede Friseurin, und zusätzlich bräuchten ihre Mitarbeiterinnen viel Einfühlungsvermögen.

Besonderes Fingerspitzengefühl benötigen die Friseurinnen wohl auch bei der anderen Sorte von Kunden. So gehören zum Beispiel Familien mit vielen Kindern dazu, bei denen einfach die Zeit fehlt, zum Friseur zu gehen. Oder Selbstständige. An dieser Stelle kommen die Herren ins Spiel. Die Schere werde oft bei Geschäftsleuten angesetzt, die im IT - Bereich arbeiten. "Das kann im Büro oder zu Hause sein, von wo heute viele arbeiten", so die Friseurin.

Viel teurer sei die mobile Frisur nicht. "Wir liegen da im Mittelsegment." Wenn jemand einen Termin hat und ihn nicht wahrnimmt, auch nicht absagt, wird eine Anfahrtspauschale erhoben. Brigitte Knoop ist klar, dass die Idee mobiler Friseur nicht so neu ist. "Wir haben das zum Geschäft gemacht, was viele unter der Hand betreiben."

  

 
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